Die Schulstreiks in der BRD und Forderungen der Gewerkschaftslinken nach politischen Streiks machen deutlich, dass Gegenwehr gegen die Militarisierung eine Perspektive hat. Ein Blick auf aktuelle Statements.
Von Johannes Schillo
Unter der Losung „Vom Protest zum Widerstand“ kamen rund 60 Aktive aus Betrieben, Gewerkschaften und sozialen Bewegungen am 16. und 17. Oktober 2026 in Kassel zusammen, um über den Aufbau eines gemeinsamen Widerstands gegen Krieg, Militarisierung und Sozialkahlschlag zu beraten. Eingeladen hatten Sagt NEIN! – Gewerkschafter*innen gegen Krieg, Militarismus und Burgfrieden, die Gewerkschaftslinke Hamburg und die Vernetzung für kämpferische Gewerkschaften (VKG). Einen Bericht zu der Veranstaltung hat jüngst das Gewerkschaftsforum veröffentlicht.
„Ohne Streik keine Gegenmacht“ hieß die Schlussfolgerung der Tagungsteilnehmer. In der abschließenden Diskussion bestand weitgehende Einigkeit darüber, dass sich der imperialistische Krieg nach außen und der soziale Krieg nach innen nicht voneinander trennen lassen. Entscheidend sei deshalb, die vielerorts entstehenden Proteste zusammenzuführen und die kollektive Handlungs- und Streikfähigkeit der Beschäftigten zu stärken. Ausdrücklich wurde dabei auch der politische Streik bis hin zum Generalstreik als wirksames Instrument gesellschaftlicher Gegenmacht diskutiert und auf die notwendige Kooperation mit den Schulstreiks und mit der Friedensbewegung verwiesen. In der Hinsicht gibt es jetzt ja auch die neue Initiative Gen Z regelt, die am 31. Oktober bundesweit mit ihrem Protest auf die Straße gehen will. Der nächste Schulstreik soll dann am 20. November folgen. Kriegstüchtigkeit: Gegenwehr und Gegenmacht sind gefragt! weiterlesen













