Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Unterstützer*innen von Sagt NEIN!,
die nächsten Wochen bieten gleich mehrere Gelegenheiten, Protest zusammenzubringen und Kontakte für gemeinsamen Widerstand zu knüpfen.
21. und 26. September: Raus auf die Straße – rein in die Auseinandersetzung!
- Am 21. September mobilisiert die IG Metall bundesweit Beschäftigte der Automobil- und Zulieferindustrie gegen Arbeitsplatzabbau, Verlagerungen und Werksschließungen.
- Am 26. September folgen die Aktionen von DGB und Mitgliedsgewerkschaften für Sozialstaat, Arbeitsplätze und Arbeitnehmer*innenrechte.
Kommt zu den Aktionen! Macht sie stark!
Und bringen wir dort zugleich die Frage ein, die nicht ausgeblendet werden darf:
- Sozialkahlschlag und Kriegsvorbereitung gehören zusammen.
Während bei sozialer Sicherheit, öffentlicher Infrastruktur und Arbeitsplätzen der Rotstift angesetzt wird, werden Milliarden für Aufrüstung und die Ausrichtung der Gesellschaft auf „Kriegstüchtigkeit“ mobilisiert.
Deshalb unterstützen wir auch
- den nächsten bundesweiten Schulstreik gegen Wehrpflicht und soziale Zwangsdientse am 25.09. und die
- Demonstrationen der Friedensbewegung am 03.10. in Berlin und Stuttgart
Aber Aktionstage allein reichen nicht.
Wir müssen uns persönlich kennenlernen, Erfahrungen austauschen und Verbindungen schaffen, die über den einzelnen Protest hinausreichen.
- 16./17. Oktober in Kassel: Vom Protest zum Widerstand
Genau darum geht es bei unserer Vernetzungskonferenz ´Gewerkschaftlicher Widerstand gegen Sozialkahlschlag und imperialistischen Krieg´.
Nicht übereinander reden, sondern miteinander. Erfahrungen und Konflikte aus Betrieben und gesellschaftlichen Initiativen zusammenbringen, voneinander lernen, Kontakte knüpfen und gemeinsame Perspektiven entwickeln.
Mit dabei sind bereits Aktive unter anderem von SNOP Automotive, Ford Köln, Mercedes Bremen, VW ´Wir wollen nicht den Tod produzieren´, Zukunftswerk Osnabrück, FU Berlin, IPPNW, Anwaltskollektiv der ´Ulm 5´ und weiteren betrieblichen und zivilgesellschaftlichen Initiativen.
Das Programm bietet kurze Erfahrungsberichte, Podiumsgespräche, Arbeitsgruppen, einen ´Markt der Möglichkeiten´ und vor allem viel Raum für persönlichen Austausch und Vernetzung.
Besonderer Höhepunkt am Samstag:
Wir schalten live nach Vigo zur Generalversammlung des European Dockworkers’ Council. Dort bereiten europäische Hafenarbeiter ihren nächsten Hafenaktionstag am 30. Oktober vor – Gelegenheit für einen unmittelbaren internationalen Austausch über Widerstand gegen Krieg, Militarisierung und Sozialkahlschlag.
- Kommt nach Kassel!
Freitag, 16. Oktober, 13 Uhr bis
Samstag, 17. Oktober, 15 UhrStadtteilzentrum Vorderer Westen
Elfbuchenstraße 3 · 34119 Kassel
Anmeldung noch weiter möglich:
info@sagtnein.org
Wenn es Euch möglich ist, freuen wir uns über einen Soli-Teilnahmebeitrag von mindestens 10 € – gerne mehr.
Hedwig Krimmer · Stadtsparkasse München
IBAN: DE59 7015 0000 1006 0375 17
Stichwort: Sagt NEIN! – Kassel
21. September., 25. September, 26. September.,
03. Oktober, 16./17. Oktober.
Protest verbinden! Erfahrungen austauschen!
Widerstand organisieren!
Lasst uns denen, die in aller Öffentlichkeit Kriege führen, rechtfertigen und vorbereiten endlich die Hände zerschlagen!
„Denn der Menschheit drohen Kriege, gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind, und sie werden kommen ohne jeden Zweifel, wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten, nicht die Hände zerschlagen werden.“
B. Brecht, Rede für den Frieden, 1952
Mit solidarischen Grüßen
der Initiator*innenkreis von Sagt NEIN!
Quelle und weitere Infos: https://www.sagtnein.de