ver.di Arbeitskreis Frieden – Rundbrief 9/2026 – Veranstaltungen: Afghanistan – Antikriegstag – Sozialprotest – Red Storm Charlie – Friedensdemo

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der heutige Rundbrief zu einigen anstehenden Veranstaltungen:

1.  Afghanistan – 5 Jahre nach der Machtübernahme der Taliban – Veranstaltung am 20. August 2026
2.  Antikriegstag – 1. September 2026
2.1. ver.di Hamburg – Veranstaltung
2.2. Demonstration am Antikriegstag
2.3. Aufrufe zum Antikriegstag
3.  Schulstreik gegen die Wehrpflicht – am 25. September 2026
4.  DGB-Großkundgebung gegen Sozial-Kahlschlag – am 26. September 2026
5.  Demonstration gegen Red Storm Charlie – am 26. September 2026
6.  Friedensdemonstration in Berlin – am 3. Oktober 2026

1. Afghanistan – 5 Jahre nach der Machtübernahme der Taliban – Veranstaltung am 20. August

Die Refugee Law Clinic Hamburg und der GEW Landesverband Hamburg laden ein zu einem Informations- und Begegnungsabend „Afghanistan – 5 Jahre nach der Machtübernahme der Taliban“ einladen.

Gemeinsam mit Vertreter*innen der afghanischen Diaspora und weiteren Expertinnen wollen wir auf die aktuelle Situation in Afghanistan, die Herausforderungen für afghanische Communities in Deutschland sowie die
Rolle der deutschen Politik und Asylpolitik blicken. Im Anschluss gibt es Raum für Austausch, Begegnung und Vernetzung.
Im Anhang (Anlage 1) finden Sie einen Flyer auf Deutsch und Dari.

–  am Donnerstag, 20. August 2026
–  um 18:00 Uhr
(bis 21:00 Uhr)
–  im Curio-Haus, Rothenbaumchaussee 15, Raum ABC, 20148 Hamburg
–  Veranstalter:
–  Flüchtlingsrat Hamburg
–  Refugee Law Clinic
Hamburg
–  
GEW Landesverband Hamburg

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Simultanübersetzung ins Dari wird angeboten; bitte dafür Smartphone und Kopfhörer mitbringen.
Wir freuen uns auf einen informativen Abend und den gemeinsamen Austausch!

Solidarische Grüße,
Flüchtlingsrat Hamburg e.V.
Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg

https://fluechtlingsrat-hamburg.de/2026/08/einladung-20-08-26-afghanistan-5-jahre-nach-der-machtuebernahme-der-taliban/

info@fluechtlingsrat-hamburg.de
www.fluechtlingsrat-hamburg.de


2. Antikriegstag – 1. September 2026

2.1. ver.di Hamburg ruft auf zu dieser Veranstaltung am Antikriegstag:

    Krise, Sozial- und Demokratieabbau, Krieg? – Aufgaben der Gewerkschaften

–  am Dienstag, 1. September 2026
–  um 19.00 Uhr
–  im Klub
im Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 62
–  Referent:
Werner Rügemer

2.2. Demonstration am Antikriegstag – 1. September 2026

        Auftakt-Kundgebung:

        –  um 16:30 Uhr
–  am Deserteursdenkmal (Stephansplatz/Dammtor)
–  Redner: Werner Rügemer

–  Abschluss-Kundgebung: 
–  um 18.30 Uhr
–  vor dem Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof

In der Anlage der Einladungsflyer.

Und hier der Eintrag auf der ver.di-Internet-Seite:
       ver.di-Veranstaltung zum Antikriegstag 2026 – Am 1. September 2026     

https://hamburg.verdi.de/service/veranstaltungen/++co++2f246dcc-7ea6-11f1-98cb-cd7767c28b40

2.3. Aufrufe:

2.3.1.  ver.di-Einladungsflyer – Anlage 2
2.3.2.  DGB-Erklärung zum Antikriegstag: Friedensfähig statt kriegstüchtig! – Anlage 3
und hier: https://nord.dgb.de/aktuelles/news/erklaerung-des-deutschen-gewerkschaftsbundes-zum-antikriegstag-am-1-september-2026-friedensfaehig-statt-kriegstuechtig/
2.3.3.  Hamburger Forum – Aufruf zum 1. September – Anlage 4
3. Schulstreik gegen die Wehrpflicht – am 25. September

Am Freitag, den 25. September 2026 findet der nächste Schulstreik gegen die Wehrpflicht statt:
(aus ’schulstreikgegenwehrpflicht‘:)
„Damit werden wir in der Woche des Weltfriedenstags gemeinsam aktiv und streiken während der groß angelegten Militärübung ,Red Storm Charlie‘ in Hamburg, die zur Kriegsvorbereitung dient.
Den Kampf gegen die Kriegsvorbereitung mit den sozialen Kürzungen verbinden! 
Deshalb beteiligen wir uns an den bundesweit stattfindenden Demonstrationen und Protestaktionen gegen die Sozialkürzungen. Zu unserem nächsten Streiktag laden wir darum Redner:innen aus den Gewerkschaften des
DGB ein und solidarisieren uns mit den bundesweit geplanten Aktionstagen gegen die Sozialkürzungen am 26.09.“
https://schulstreikgegenwehrpflicht.com/

3.1. Kriegsdienstverweigerung

Tagesschau, 14.07.2026: Viel mehr Anträge auf Kriegsdienstverweigerung
Die Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung ist weiter steil angestiegen – und hat im ersten Halbjahr 2026 bereits den Vorjahreswert übertroffen.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/kriegsdienstverweigerung-anstieg-100.html

taz, 12.08.2026:  Wehrpflicht in Deutschland – Zahl der Kriegsdienstverweigerer steigt sprunghaft an
Dienst an der Waffe? Leckt mich, sagen viele und verweigern. Allein im Juli gingen beim zuständigen Amt in Köln fast 2.500 neue Anträge ein.
Kein Bock auf Strammstehen: Immer mehr Jugendliche schreiben fleißig Verweigerungsanträge.
In den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 sind insgesamt 8.302 Anträge beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben in Köln eingegangen, allein im Juli fast 2.500 neue Anträge.
Zum Vergleich: Im gesamten vergangenen Jahr gab es nur 3.879 Anträge.
https://taz.de/Wehrpflicht-in-Deutschland/!6203708/

4.  Großkundgebung gegen Sozial-Kahlschlag – am 26. September 2026

Der DGB und alle Einzelgewerkschaften rufen auf zum Protest gegen den stattfindenden Sozialabbau:

–  am Samstag, 26. September 2026
–  um 11:55 Uhr
(fünf vor zwölf)
–  auf dem Rathausmarkt Hamburg

ver.di Hamburg:
„Liebe Kolleg*innen, wir erleben aktuell den größten Angriff auf den Sozialstaat seit den Hartz IV Reformen Anfang der 2000er Jahre. Damals ist es gelungen, Hunderttausende dagegen auf die Straße zu kriegen, heute müssen wir alles daransetzen, dass wir das wieder schaffen.

Unser Tag dafür ist der 26. September, ein bundesweiter Aktionstag der DGB-Gewerkschaften. In Hamburg rufen wir auf zur Kundgebung um fünf vor zwölf auf dem Rathausmarkt.
Deshalb:  Geht in eure Betriebe und Dienststellen, holt eure Betriebsgruppen und/oder Aktiven zusammen, redet mit den Kolleg*innen darüber, um was es geht und wie sie es schaffen, ihre Kolleg*innen, Bekannten, Freund*innen, Familienmitglieder dazu zu motivieren, am 26. September gemeinsam ein starkes Zeichen zu setzen, dass wir das so nicht einfach mit uns machen lassen.
Auf dass wir am 26. September richtig Viele werden!
Viele Grüße – Eure ver.di-Landesbezirksleitung“

ver.di-Hamburg zum 26. September:
https://hamburg.verdi.de/service/veranstaltungen/++co++c75adad8-663a-11f1-9612-47c59b4a52b2

DGB zum 26. September:
https://www.dgb.de/mitmachen/kampagnen/aktionstag-sozialstaat/

Und auf der Website von ver.di ein aufrüttelnder Gastbeitrag des Mannheimer Wirtschafts- und Sozialpfarrers Maximilian Heßlein zum Verhältnis von Aufrüstung und Sozialstaat

Aufrüstung und Sozialstaat | ver.di


Direkt im Anschluss an die Gewerkschaftskundgebung auf dem Rathausmarkt geht’s dann rüber auf den Jungfernstieg:

5. Demonstration gegen Red Storm Charlie – am 26. September 2026

Nein zum Kriegsmanöver Red Storm Charlie! JA zu sozialem Fortschritt!
(aus dem gemeinsamen Aufruf:)
Vom 24.-26. September 2026 soll in Hamburg zum dritten Mal eine Kriegsübung unter dem Motto „Red Storm“
durchgeführt werden: nach „Red Storm Bravo“ im vergangenen Jahr nun „Red Storm Charlie“. Drei Tage lang soll
unsere Stadt für die Übung des Verlegens von Truppen und Kriegsgerät aus dem Hamburger Hafen an die „Ostflanke“
der NATO, also an die russische Grenze, missbraucht werden. Im Zentrum des Manövers steht wieder die Einübung der „zivil-militärischen Zusammenarbeit“. So sollen Behörden, Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Krankenhäuser und Unternehmen kriegstüch-tig gemacht werden. Einbezogen sind diesmal deutlich mehr zivile Beteiligte, u.a. das THW, das UKE, die Hochbahn, der Flughafen, Handels- und Handwerkskammer, Unternehmen von Airbus, Lufthansa-Technik, die HHLA, Blohm+Voss, Philips, die Schwarz-Gruppe (LIDL, Kaufland) bis zu Edeka und Netto. ( . . . )

Demonstration gegen Red Storm Charlie:

–  am Samstag, 26. September 2026
–  um 14:00 Uhr
–  auf dem Jungfernstieg / Reesendammbrücke

6.  Friedensdemonstration in Berlin – am 3. Oktober 2026

Am 3.10.2026 findet auch in diesem Jahr eine große Friedensdemonstration in Berlin statt.

Der Aufruf: https://nie-wieder-krieg.org/demo-03-10-26/

–  am Samstag, 3. Oktober 2026
–  Kundgebung: 13:00 Uhr – Brandenburger Tor / 
Platz des 18. März
–  Demonstration
–  Abschlusskundgebung bis 16:30 Uhr

Infos zur Busfahrt nach Berlin kommen noch.

Also: Viele Möglichkeiten für uns, gegen die Militarisierung und den Sozialabbau auf die Straße zu gehen!

Soweit mal wieder und viele Grüße
Reinhard Schwandt
ver.di Arbeitskreis Frieden, Hamburg

 

 

 

 

Quelle und weitere Infos: ver.di Arbeitskreis Frieden | Landesbezirk Hamburg