Ver.di-Arbeitskreis Frieden – Rundbrief 9/2026 – Veranstaltungen im August + 1. September

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

zu einigen Veranstaltungen in der nächsten Zeit:

1. August 2026: Gedenken an die Altonaer Vier

VVN-BdA:
Am 1 . August 1933 wurden die Altonaer Vier als erste Opfer der faschistischen Justiz hingerichtet. Bruno Tesch, Karl Wolff, Walter Möller und August Lütgens kämpften für soziale Gerechtigkeit und stellten sich beim Altonaer Blutsonntag den Nazis entschlossen entgegen. Sie stehen stellvertretend für das antifaschistische, rote Altona, das gegen Faschismus und Krieg kämpfte. Wir erinnern an die Vier, um für unsere Kämpfe für eine Welt des Friedens und der Freiheit zu lernen!

–  am Samstag, 1. August 2022 um 17 Uhr
–  Hinter dem Amtsgericht Altona, Zugang über die Gerichtstraße
–  Veranstalter: VVN-BdA

Weitere Infos:

  • https://hamburg.vvn-bda.de/event/gedenken-altonaer-vier/Dazu die jungeWelt am 1.8.2026:Vier von uns! No pasarán!Gedenkkundgebung anlässlich des 93. Jahrestags der Hinrichtung von Bruno Tesch, Karl Wolff, Walter Möller und August Lütgens als erste Opfer der faschistischen Justiz 17. Juli 1932: Noch 2 Wochen bis zu den Reichstagswahlen. Ausgerechnet in Altona-Altstadt, einem roten Arbeiterviertel wollen die Nazis einen „Werbemarsch“ machen. Tausende mit Totschlägern bewaffnete SA- und SS-Männer ziehen durch das Viertel. Die antifaschistisch gesinnten Anwohner:innen wehren sich, 2 SA-Männer werden in Notwehr getötet. Die Polizei greift ein, nimmt die Straßen in dem Wohnviertel unter Beschuss und tötet 16 Menschen. Altonaer Blutsonntag, so geht dieser Tag in die Geschichte ein. Die Vier stehen stellvertretend für das rote Altona, wo sich Nachbar:innen organisieren, um für ihre Rechte zu kämpfen, gegen Zwangsräumungen und Notverordnungen. Wir erinnern an die 4, um für unsere Kämpfe für eine Welt des Friedens und der Freiheit zu lernen!https://www.jungewelt.de/termine/?id=31138

    2. Kein Vergessen – kein Vergeben: Gedenken am 2. August in Hamburg

    Am 3. August 2014 überfiel der IS die Şengal-Region im Nordwesten des Irak mit dem Ziel, eine der ältesten Religionsgemeinschaften auszulöschen: Die Ezidinnen und Eziden. Durch systematische Massakrierung, Vergewaltigung, Folterung, Vertreibung, Versklavung von Mädchen und Frauen und der Zwangsrekrutierung von Jungen als Kindersoldaten erlebte die ezidische Gemeinschaft den 74. Völkermord in ihrer Geschichte. Etwa 10.000 Menschen fielen Schätzungen nach Massakern zum Opfer, mehr als 400.000 weitere wurden aus ihrer Heimat vertrieben. Über 7.000 Frauen und Kinder wurden verschleppt, bis heute werden 2.500 von ihnen vermisst. Daher stellt dieser Genozid in seiner Form zugleich auch einen Feminizid dar.
    Als Frauenrat Rojbîn wollen wir der Opfer des Genozids und Femizids an der ezidischen Gemeinschaft in Şengal gedenken:

    –  am Sonntag, 2. August 2026
    –  um 18:00 Uhr
    –  am Gedenkort „Zwei Ulmen“ – vor dem St.-Pauli-Stadion
    (Budapester Straße)

    Wir laden zur Teilnahme ein: Kein Vergessen – Kein Vergeben!

    Der Flyer in der Anlage 1.


    3. Gedenken an die Atombombenabwürfe 1945 auf Hiroshima und Nagasaki
  • Das Pazifik-Netzwerk und IPPNW laden zu der Veranstaltung ein:Hiroshima und Nagasaki – Erinnerungskulturen in Japan
    Nukleare Aufrüstung und atomare Bedrohung–  am Donnerstag, 6. August 2026
    –  um 19:00 Uhr
    –  im Seminarraum – auf dem Ponton neben der Flussschifferkirche

    Hohe Brücke 2, 20459 HamburgIm Gedenken an die Atombombenabwürfe 1945Brigitte Drescher und Detlef Garbe, die sich in früheren Jahren intensiv mit der Geschichte der Atombombenabwürfe 1945 beschäftigt haben und in diesem Frühjahr Japan bereisten, berichten, nach einem kurzen historischen Rückblick, über das heutige Opfergedenken in Hiroshima, über den Friedenspark mit seinen alten und neuen Mahnmalen, das Friedensmuseum und die zuletzt entstandene „National Peace Memorial Hall for the Atomic Bomb Victims“, in der die Namen und Biografien der Opfer und die Erinnerungen der Überlebenden und Angehörigen gesammelt und bewahrt
    werden.Brigitte Drescher und Detlef Garbe
    Ute Rippel-LauDer Flyer in der Anlage 2.Ankündigung:
    Am Nagasaki-Tag – am Sonntag, 9. August – wird ebenfalls eine Veranstaltung stattfinden, eine Matinée-Vorstellung im Abaton-Kino.

    4.  Antikriegstag – 1. September 2026

ver.di-Veranstaltung: Krise, Sozial- und Demokratieabbau, Krieg? – Aufgaben der GewerkschaftenWährend auf der einen Seite dauernd von einer (angeblichen) Wirtschafts- und Sozialkrise in Deutschland die Rede ist, ist auf der anderen Seite der Umbau unserer Gesellschaft in Richtung Rüstungsproduktion und immer stärkerer Militarisierung aller Lebensbereiche in vollem Gange. Es ist an der Zeit, sich darauf zu besinnen, dass Gewerkschaften seit jeher ein wichtiger Teil der Friedensbewegung waren und wie wir das auch jetzt wieder stärker sein können.

ver.di-Veranstaltung–  am Dienstag, 1. September 2026
–  um 19.00 Uhr
–  im Klub
im Gewerkschaftshaus
–  Referent: Werner Rügemer

Der Antikriegstag auf der Straße: https://hamburg.verdi.de/service/veranstaltungen/++co++2f246dcc-7ea6-11f1-98cb-cd7767c28b40

Das ver.di-Flugblatt in der Anlage 3.Und hier:
https://hamburg.verdi.de/service/veranstaltungen/++co++2f246dcc-7ea6-11f1-98cb-cd7767c28b40

Soweit mal wieder und viele Grüße
Reinhard Schwandt
ver.di-Arbeitskreis Frieden, Hamburg

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Quelle und weitere Infos: ver.di Arbeitskreis Frieden | Landesbezirk Hamburg