Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ (Albert Einstein)
Auch im Jahr 2026 ist der Warenhauskonzern Galeria wieder in den Schlagzeilen, am 2. Oktober 2026 hat er erneut Insolvenz angemeldet. Wie es mit den etwa 12.000 Beschäftigten in den 83 Warenhäusern weitergeht, ist wieder einmal unklar.
Die Dienstleistungsgewerkschaft verdi reagiert nach bereits vier Karstadt–Insolvenzen und dem spektakulären Zusammenbruch des Eigners, der Signa-Gruppe, wieder einmal empört. Dabei hat ver.di diese Spielchen mit den Investoren immer wieder mitgemacht, sich nur auf die schon vier Mal gescheiterte privatwirtschaftliche Lösung konzentriert und sich mit auf die Suche nach neuen Eigentümern begeben. Überlegungen neuer Konzepte zur Rettung der Arbeitsplätze wie eine Kommunalisierung bzw. Weiterführung des Konzerns als Genossenschaft werden und wurden erst gar nicht seitens der Gewerkschaft zugelassen.
Wieder verspricht man sich mit gleichem Tun, ein anderes Ergebnis zu erzielen. Das ist aber nur vorgegeben, das Ergebnis ist seit Jahrzehnten das gleiche: nämlich, das Unternehmen auf dem Rücken der Beschäftigten immer wieder schamlos auszusaugen. Fünfte Insolvenz bei Karstadt-Kaufhof-Galeria: Wie die Dienstleistungs-gewerkschaft ver.di sich wieder und wieder am Nasenring durch die Manege führen lässt weiterlesen
