Unterstützen wir gemeinsam und solidarisch Elif Elarp

Von Karin Gerlich

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es ist gerade nicht so erstrebenswert, in der Landespartei Die Linke zu arbeiten.

Die Mainstream Medien haben ihre Hasstiraden nicht unterbrochen. Sie setzen alles daran, diese Koalitionsverhandlungen endlich mürbe zu machen. Im Namen der Demokratie? Keineswegs, es geht darum, das Volksbegehren Vergesellschaftungen zu verhindern und dabei müssen die drei Verliererparteien CDU/Grüne/ und SPD einfach einen Weg finden, diese Koalitionsverhandlungen mit der Partei, die gewonnen hat, zu verhindern.

Der Wähler und die Wählerin ist sowohl in der politischen Landschaft noch bei den sogenannten unabhängigen Medien nicht so wichtig, weil  nach der Wahl niemand an diese Gruppe denkt und erst  im Wahljahr wieder wichtig wird? Schwamm drüber? Nein, die Berliner und Berlinerinnen werden hier in ihrem Demokratieverhalten nicht ernst genommen und das sollte bei zukünftigen Wahlen und Wahlkreuzen, einfach nie mehr übersehen werden, wenn die nächsten Wahlen anstehen und wer dabei am Werk war.

Die FAZ  u.a. ähnlich ausgerichtete Blätter, haben sich heute ebenfalls brachial zu Berlin und ihrem Demokratieverständnis geäußert, was hier alles ausgegraben und unterstellt wurde, ist im Grunde nicht mehr zu überbieten und Leserbriefe wären hier durchaus angebracht. Den Spiegel – sollte man ihn je gekauft haben, sollte unbedingt  ebenfalls mit Leserbriefen beglückt werden. Diese Zeitung hat sich als williger Helfer der politischen Auseinandersetzung entpuppt und  sich selbst  mehr als nur diskreditiert. Was aber dieser gesamten Sachlage zugrunde liegt und deshalb von uns aufgegriffen werden muss, ist die sich immer weiter umgreifende Diskriminierung einzelner Gruppen und Personen – bis hin zur persönlichen Existenzfrage – siehe kritische Berichtserstattungen, die mit Sanktionen bedacht werden. Palästinasolidarität wird inzwischen von Volker Beck mit Daumen hoch oder Daumen runter, als gern gesehener Ansprechpartner kann er immer wieder unkommentiert seines Gegenübers zu Wort kommen.

Zu guter Letzt gibt es in Berlin auch eine Satiregruppe, die es auch den Punkt gebracht hat.

Unterstützen wir gemeinsam und solidarisch Elif Elarp, sollte sie nicht die Bürgermeisterin von Berlin werden und die drei Verlierer – und kriegstüchtigen Parteien das Rennen machen, liegt es auch an uns, ihnen dann nicht nur die rote Karte zu zeigen, sondern bis zu Neuwahlen auch ein mehr als nur unbequemer Oppositionspartner zu sein und nicht nur in Berlin!

 

 

 

 

Bild: dielinke.berlin