Noch freie Plätze bei der Vernetzungskonferenz „Gewerkschaftlicher Widerstand“ am 16./17. Oktober in Kassel!
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Liebe Unterstützer*innen,
in einer Woche treffen sich in Kassel betriebliche und gewerkschaftliche Aktive, antimilitaristische Initiativen und solidarische Unterstützer*innen.
Unser Ziel:
- Erfahrungen zusammenführen,
- Widerstand organisieren,
- konkrete Schritte gemeinsamer Gegenwehr verabreden.
Die Konferenz kommt zur rechten Zeit.
Die Umstellung der deutschen Industrie auf Kriegswirtschaft beschleunigt sich. Nach den Plänen, das VW-Werk Osnabrück in die Produktion des israelischen Luftverteidigungssystems Iron Dome einzubeziehen, haben sich nun Rheinmetall und Alstom grundsätzlich über die Übernahme des Kasseler Lokomotivwerks verständigt. Bei Audi werden bereits Beschäftigte zeitweise an Rüstungskonzerne überlassen.
- Zivile Produktion wird auf Rüstung umgestellt.
- Arbeitsplatzsicherung wird zum Argument für Kriegsproduktion.
- Sozialkahlschlag und Militarisierung gehen Hand in Hand.
Gleichzeitig wächst die Repression gegen antimilitaristischen Protest und gesellschaftlichen Widerstand. Doch es regt sich Gegenwehr: In Frankreich kämpfen Beschäftigte und Jugendliche gegen Bildungsverfall, Sozialkahlschlag und Krieg. Internationale Hafenarbeitergewerkschaften bereiten für den 30. Oktober einen gemeinsamen Aktionstag gegen Krieg und Militarisierung und für die Solidarität mit Palästina vor. Und bei VW fordern aktive Gewerkschafter*innen eine eigenständige betriebliche Kampfstrategie gegen die Angriffe des Konzerns.
All diese Auseinandersetzungen kommen in Kassel auf den Tisch:
- Kriegsvorbereitung und ´Konversion pervers´,
- Sozialkahlschlag,
- innergewerkschaftlicher Widerstand,
- betriebliche Kämpfe bis hin zum Streik,
- Kriegsdienstverweigerung,
- Repression und solidarische Gegenwehr.
- Mit internationalen Liveschaltungen nach Spanien und Frankreich
Im Zentrum stehen die Fragen:
- Wie kommen wir vom Protest zum organisierten Widerstand?
- Wie entwickeln wir eine dauerhafte, klassenautonome gewerkschaftliche Gegenmacht?
Noch sind Plätze frei!
- Freitag, 16. Oktober, 13 Uhr bis Samstag, 17. Oktober, 15 Uhr
Stadtteilzentrum Vorderer Westen
Elfbuchenstraße 3 · 34119 Kassel
Hier das Programm.
- Kommt nach Kassel!
- Bringt eure Erfahrungen mit und verbreitet die Einladung in euren Betrieben, Gewerkschaften und Initiativen!
Anmeldung noch weiter möglich:
info@sagtnein.org
Wenn es Euch möglich ist, freuen wir uns über einen Soli-Teilnahmebeitrag von mindestens 10 € – gerne mehr.
- Hedwig Krimmer · Stadtsparkasse München
IBAN: DE59 7015 0000 1006 0375 17
Stichwort: Sagt NEIN! – Kassel
Lasst uns denen, die in aller Öffentlichkeit Kriege führen, rechtfertigen und vorbereiten endlich die Hände zerschlagen!
„Denn der Menschheit drohen Kriege, gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind, und sie werden kommen ohne jeden Zweifel, wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten, nicht die Hände zerschlagen werden.“
B. Brecht, Rede für den Frieden, 1952
Mit solidarischen Grüßen
der Initiator*innenkreis von Sagt NEIN!
———–
Diese Petition unterschreiben
———–
Quelle und weitere Infos: https://www.sagtnein.de/
