Liebe Kolleginnen und Kollegen,
in Duisburg war er etwas kläglich und wurde durch Verdi leider – wie in Hamburg, nicht begleitet. Dennoch war es gut, dass ca. 30 Personen darauf aufmerksam gemacht haben und durch den DFG-VK Köln unterstützt wurden.
Es ist wichtiger denn je, besonders jetzt auf den Straßen und Plätzen stark präsent zu sein, nur auf Veranstaltungen werden wir diese Kriegstüchtigen nicht stoppen und weltweite Kriege auch nicht beenden können. Deshalb können wir stolz darauf sein, dass es diese internationalen Hafenstreiks gibt, die dieser Kriegstüchtigkeit zumindest in der Verschiffung von Rüstungsgütern einen Riegel vorschiebt.
Wenn in 113 Häfen weltweit die Arbeit still steht, ist das Ausdruck einer
wichtigen Verschiebung innerhalb der Antikriegsbewegung.
Denn am internationalen Aktionstag der Hafenarbeiter stand neben
Arbeitsplatzsicherheit und höheren Löhnen vor allem das Thema Krieg auf
der Tagesordnung – so Ulrike Eifler (IGM).
»Wir Hafenarbeiter arbeiten nicht für den Krieg«, lautete die Losung,
unter der nach Angaben der französischen Gewerkschaft CGT in 22 Ländern
Arbeiter gegen den Umschlag von Waffen streikten.
Auch an großen Seehandelsdrehkreuzen kam es zu Ausständen, darunter
Valencia, Le Havre, Algeciras, Piräus, Genua, Oakland, Tanger und
Mumbai. In Triest nahmen 3.000 Menschen an einer Demonstration teil.
Auch in Hamburg waren die Hafenarbeiter auf der Straße.
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Anhänge:
Flyer zum internationalen Hafenarbeiteraktionstag in Duisburg
Bild: Gewerkschafter gegen Kriegswirtschaft
