Update zur Petition Sagt Nein! Gewerkschafter:innen gegen Krieg, Militarismus und Burgfrieden
Liebe Kolleginnen und Kollegen
Liebe Unterstützer*innen,
Der Widerstand wächst! In Frankreich, Italien, Griechenland und vielen anderen Ländern gehen Beschäftigte und Jugendliche gegen Krieg, Militarisierung und Sozialkahlschlag auf die Straße. Sie demonstrieren, blockieren, verweigern sich und streiken. Und der Funken der Revolte fliegt…
Auch in Deutschland regt sich Widerstand.
In den Betrieben, an den Hochschulen, auf den Straßen!
Auf unserer Vernetzungskonferenz am 16./17. Oktober in Kassel haben wir erklärt:
Es ist höchste Zeit, aus Protest Widerstand zu machen!
Nicht nebeneinander. Sondern miteinander!
Gemeinsam. Klassenautonom. Internationalistisch. Streikbereit.
30. OKTOBER – INTERNATIONALER HAFENARBEITERAKTIONSTAG!
In mehr als 45 Häfen Europas und des Mittelmeerraums sind gemeinsame Aktionen und Streiks gegen Krieg, Aufrüstung und soziale Angriffe angekündigt. Hafenarbeiter*innen verweigern sich der Militarisierung ihrer Arbeitsplätze und der Nutzung ihrer Häfen für die Kriegslogistik.
Auch in Hamburg wird gehandelt! Die ver.di-Fachgruppe Luftverkehr und Maritime Wirtschaft ruft zu einer Solidaritätsaktion auf:
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Freitag, 30. Oktober | 12:30–13:30 Uhr
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Hamburg, Dessauer Straße 5 – vor dem Lagerhaus G
Wir begrüßen diese Initiative aus der gewerkschaftlichen Basis ausdrücklich!
Unterstützt die Kolleg*innen! Kommt zur Kundgebung!
Tragt ihre Initiative in Eure Betriebe und Gewerkschaften!
31. OKTOBER – GEN Z REGELT!
In über 30 Städten mobilisieren junge Menschen gegen Wehrpflicht, Aufrüstung, Sozialabbau und die Zerstörung ihrer Zukunft. An der FU Berlin und in Hamburg haben Studierende bereits gestern mit Blockaden begonnen.
Während die Jugend für ihre Zukunft aufsteht, bringen sich Polizei und Verfassungsschutz in Stellung.
Der Protest wird bereits vor den Demonstrationen zum Sicherheitsrisiko erklärt.
Noch vor den Protesten drohte der Vorsitzende der DGB-Gewerkschaft der Polizei, Jochen Kopelke, in autoritär-rassistischer Manier gegenüber dem Boulevard angeblichen »Krawallmigranten«, sie dürften »keine Gnade von der Polizei erwarten«!
Ausgerechnet ein Gewerkschaftsvorsitzender!
ECHT JETZT?!!!!
Unsere Solidarität gehört den widerständigen Jugendlichen – nicht den autoritären Einschüchterungsversuchen!
8. NOVEMBER – INTERNATIONALES TREFFEN GEGEN AUSBEUTUNG UND KRIEG IN PARIS!
Sozialist*innen, Antimilitarist*innen, Gewerkschafter*innen und Aktivist*innen aus den Jugendprotesten kommen in Paris zusammen, um ihre Erfahrungen und Perspektiven des gemeinsamen Widerstands zu verbinden.
SAGT NEIN! wird mit Vertreter*innen teilnehmen und das Wort ergreifen. Wir bringen die Erfahrungen unserer betrieblichen Initiativen und die Ergebnisse der Kasseler Vernetzungskonferenz in die internationale Diskussion ein. Unsere Interessen sind nicht die Interessen des Kapitals und seiner Regierungen! Unsere Stärke liegt in der grenzüberschreitenden Solidarität und unserer kollektiven Handlungsfähigkeit!
20. NOVEMBER – INTERNATIONALER JUGENDSTREIK GEGEN MILITARISIERUNG!
„Fight for our future, not their wars!“
Gegen Wehrpflicht, Kriegsertüchtigung und soziale Pflichtdienste.
Für eine selbstbestimmte Zukunft ohne Krieg!
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Unterstützt die Vorbereitungen der Schulstreiks!
Sucht das Gespräch mit Schüler*innen, Auszubildenden und Studierenden.
Verbindet ihren Widerstand mit den Kämpfen in den Betrieben und Gewerkschaften!
UNSER STREIKRECHT NEHMEN WIR UNS!
Der imperialistische Krieg nach außen und der soziale Krieg nach innen sind zwei Seiten derselben Politik. Gegen Aufrüstung, Sozialkahlschlag und autoritäre Formierung hilft kein gewerkschaftlicher Burgfrieden!
Die Kämpfe sind da. Jetzt müssen wir sie verbinden.
In den Betrieben. In den Gewerkschaften. Auf den Straßen. International!
Dazu braucht es neben viel Initiative, Kraft und Durchhaltevermögen immer auch Geld!
Wir freuen uns über Spenden zur Unterstützung unserer Arbeit!
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Hedwig Krimmer · Stadtsparkasse München
IBAN: DE59 7015 0000 1006 0375 17
Stichwort: Sagt NEIN!
Lasst uns denen, die in aller Öffentlichkeit Kriege führen,
rechtfertigen und vorbereiten endlich die Hände zerschlagen!
„Denn der Menschheit drohen Kriege, gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind,
und sie werden kommen ohne jeden Zweifel, wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten,
nicht die Hände zerschlagen werden.“
B. Brecht, Rede für den Frieden, 1952
Mit solidarischen Grüßen
der Initiator*innenkreis von Sagt NEIN!
Vom Protest zum Widerstand!
Vom Widerstand zur organisierten Gegenmacht!
HOCH DIE INTERNATIONALE SOLIDARITÄT!
SAGT NEIN!
Gewerkschafter gegen Krieg, Militarismus und Burgfrieden
Diese Petition unterschreiben
Quelle und weitere Infos: https://www.sagtnein.de