Auf einen Blick Die „alternative Gewerkschaft“ Zentrum ist ein auf Betriebe ausgerichtetes Projekt mit Verbindungen zur extremen Rechten, insbesondere zur AfD und rechtsextremen Netzwerken. Es richtet sich gezielt gegen die DGB-Gewerkschaften. Im Kern der Kommunikation steht die strategische Inszenierung von Nähe zu Arbeiter:innen in Opposition zur IG Metall, während strukturelle Fragen und Transformationsdynamik des Automobilsektors ignoriert werden.
Der Blick auf die Kampagnenstrategien zeigt die gezielte Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, die strategisch auf emotionale Ansprache, Wiederholung und schleichende Normalisierung rechtsextremen Gedankenguts im Betrieb setzt. Die Studie analysiert die Kampagnen zur Betriebsratswahl 2018 und 2022 sowie die Bundestagswahlkampagne der AfD 2024/25 im Hinblick auf arbeits-, sozial- und gewerkschaftspolitische Themen.
Einleitung
Die gewerkschaftliche Initiative Zentrum ist die bekannteste und erfolgreichste rechtspopulistische Gruppierung auf Betriebsebene, die enge Verbindungen in den rechten Flügel der AfD und zu weiteren rechtsradikalen Akteuren in der Zivilgesellschaft unterhält.
2009 wurde sie von Oliver Hilburger im Mercedes Benz Werk Untertürkheim unter dem Namen „Zentrum Automobil“ gegründet, zuvor war er langjähriger Betriebsrat und ehrenamtlicher Arbeitsrichter der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM). Diese hatte Hilburger verlassen müssen, als bekannt wurde, dass er bis zu ihrer Auflösung 2010 Gitarrist der Rechtsrockband „Noie Werte“ gewesen war (Kim/Greef/Schroeder 2022: 72).
2010 errang Zentrum Automobil bei den Betriebsratswahlen in Untertürkheim zwei Mandate, Hilburger und sein Mitstreiter Christian Schickart zogen in den Betriebsrat ein. 2014 waren es vier Mandate, 2018 sechs (Melzer 2021). 2019 wurde die gewerkschaftliche Initiative in Zentrum umbenannt.
Die Kampagne zur Betriebsratswahl 2018 zeichnete sich etwa durch eine enge Verbindung zum rechten Verein „Ein Prozent“ e.V. des Verlegers Philip Stein, zum extrem rechten Magazin Compact unter Chefredakteur Jürgen Elsässer sowie zu Akteuren des extrem rechten Thinktanks „Institut für Staatspolitik“ unter Götz Kubitschek aus. Noch bis 2022 hielt die AfD einen Unvereinbarkeitsbeschluss mit Zentrum aufrecht (Wirtschaftswoche 2022). Besuche bei und Kontakte zu Vertretern des inner-parteilichen Flügels um Björn Höcke in der AfD lassen sich jedoch vielfach belegen (Sauer et al. 2018: 82).
Bei den Betriebsratswahlen 2018 konnte sich Zentrum neben der Basis Untertürkheim in weiteren Betrieben der Automobilindustrie verankern, etwa in Leipzig, Rastatt und Sindelfingen. Wie gehen die Akteure von Zentrum hierbei vor? Welche Medien, Narrative, Dramaturgien und Inszenierungen setzt Zentrum in seiner gewerkschaftlichen (Kampagnen-)Arbeit ein?2 Wer sind die zentralen Akteure?
Können Informationen über den Verbreitungsgrad und rechte Netzwerke erschlossen werden? Wie kann die gewerkschaftliche Praxis von Zentrum in den Betrieben anhand des analysierten Materials beschrieben werden? Diesen Forschungsfragen folgend, nimmt die vorliegende Studie die ästhetische Kommunikation von Zentrum anhand eines breit zusammengestellten Materialkorpus in den Fokus.
Zudem wird die Wahlkampagne der AfD einer kurzen Analyse im Hinblick auf ihre Positionierungen zu gewerkschafts-, arbeitsmarkt- und rentenpolitischen Themen unterzogen.
Qualitativ ausgewertet wurden rund 20 Kampagnenvideos und Filme, 12 Betriebs- und Kampagnenzeitungen, drei Plakate, sechs Flugblätter, Broschüren und Rundmails, ausgewählte 70 Telegramkanal-Posts, 100 ausgewählte Instagram-Posts, 40 ausgewählte TikTok-Videos und 14 Pressemitteilungen.
Zusammenfassung
Die ‚alternative Gewerkschaft‘ Zentrum, vorher Zentrum Automobil, ist das erfolgreichste extrem rechte Kampagnenprojekt auf Betriebsebene, schwerpunktmäßig verankert in der Automobilindustrie und hier insbesondere im Mercedes-Benz-Werk Untertürkheim. Ihr Ziel sei laut Eigendefinition, „jene Arbeitnehmer in unserer Gewerkschaft zu organisieren, die bereit sind, über den Tellerrand hinauszublicken.“ (Zentrum. Die alternative Gewerkschaft 2023: 4) Mit dieser suggestiven Formulierung geht eine implizite Abwertung all jener einher, die Zentrum nicht beitreten wollen. Es wird ein Exklusivitäts- und Überlegenheitsanspruch formuliert, die Selbstaufwertung erfolgt durch Fremdabwertung.
Diese Selbstzuschreibung wird entsprechend explizit mit einem beständigen Angriff auf die DGB-Gewerkschaften kontextualisiert, vor allem die IG Metall (IGM), die als „korrupt und mit den Mächtigen verbandelt“ erzählt werden.
Die Schlussfolgerung: „Diese Einheitsgewerkschaften sind weder parteipolitisch neutral noch haben sie das Recht, für alle Arbeitnehmer zu sprechen. […] Eine Gewerkschaft sollte eigentlich eine Solidargemeinschaft von organisierten Arbeitnehmern zur Durchsetzung ihrer Interessen sein und nicht eine von der Basis entfernte Funktionärsriege, die sich in den Hallen der Macht fürstlich eingerichtet hat.“ (Zentrum 2023: 4–5)
Zentrum bemüht also eine demokratiepolitische Kritik am Monopol der DGB-Gewerkschaften, leitet daraus oppositionelle Vertretungsansprüche ab und verknüpft dies mit einer populistisch gebauten Erzählung von Korruption und Unglaubwürdigkeit der Funktionär:innen und Aktiven in DGB Gewerkschaften, vornehmlich der IG Metall…
… Zentrale Erkenntnisse des vorliegenden Working Papers im Hinblick auf die Kampagnenkommunikation von Zentrum:
1. Inszenierung als „wahre Arbeitervertreter“
Zentrum inszeniert sich als Opposition und Alternative zur IG Metall im Betrieb. Die Dichotomie zwischen ‚wahren‘ Arbeitervertretern (Zentrum) und korrupter Verlogenheit (IG Metall) ist das zentrale Narrativ. Der IG Metall werden ursächlich alle Probleme angelastet, die der globalisierte Kapitalismus mit sich bringt.
In der Oben-Unten-Rhetorik tauchen weniger Kapital, Produktionsmittelbesitzer oder das Daimler-/Mercedes-Benz-Management als Gegner auf, sondern vielmehr die IG Metall und die Komplizenschaft, die ihr vor geworfen wird („Co-Management“).
Arbeitsplatzabbau und Deindustrialisierung sind wichtige Themen. Als Grundübel werden hier Transformation und „Klimahysterie“ ausgemacht und unterstellt, die IG Metall wolle durch ihre „internationalistische Gesinnung“ den Standort Deutschland zerstören. Eine angemessene Analyse transnationaler Produktionsketten im globalisierten Kapitalismus oder eine Thematisierung von großen Gewinnen bei gleichzeitigem Arbeitsplatzabbau finden nicht statt.
2. Leitend ist eine Inszenierung der Nähe
Zentrum in den Hallen bei den Arbeitern, die IG Metall in Hotels und endlosen Besprechungssitzungen. Dies wird beständig wiederholt. Zur Betriebsratswahl-Kampagne 2022 werden konkrete erfolgreiche Einzelfälle aus der Arbeit der vergangenen vier Jahre herangezogen und deren (Erfolgs-)Geschichten erzählt. Damit verleiht Zentrum seiner Arbeit Gesicht und Authentizität.
Zentrum arbeitet viel mit Personalisierung, persönlichen Geschichten und Schicksalen. So soll die gewerkschaftliche Arbeit von der abstrakten auf die konkrete Ebene gehoben werden. Durch persönliche Storys wer den Emotionen hervorgerufen und mobilisiert. Diese Strategie ist eine besondere Art der Überzeugungsarbeit, die mit anekdotischer Evidenz operiert und die Wirksamkeit von Zentrum konkret beweisen will.
3. Normalisierung
Es ist eine schleichende Normalisierung von Zentrum am Beispiel des Mercedes Benz Werks in Untertürkheim zu beobachten. Das äußert sich in einem verstärkten Selbstbewusstsein im Material, stärkerer Sichtbarkeit konkreter Akteure in den Publikationen und auf Plakaten, Testimoni als von Kollegen, denen Zentrum geholfen hat, sowie Tokens, die gezielt eingesetzt werden, um dem Vorwurf der Nähe zum Rechtsradikalismus vorzubeugen (z.B. türkeistämmige, Schwarze Zentrum-Aktive).
Die Normalisierung findet auch durch cleveres Marketing praktischer Gebrauchsgegenstände im Betriebsalltag statt, die in Umlauf gebracht werden und auf scheinbar harmlose Weise die Marke Zentrum in der Belegschaft verankern. Das sind Jahreskalender, Schlüsselbänder, Karabiner und sonstige Hilfsmittel.
4. Professionelle Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Sowohl dramaturgisch als auch technisch wird auf einem hohen Professionalisierungsgrad gearbeitet. Die Videos sind mit professionellem Equipment produziert, die Storylines folgen klassischen dramaturgischen Aufbauten oder arbeiten teilweise mit professionellen Sprechern. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Medien-Aktivist Simon Kaupert, aktiv in der extrem rechten Gruppierung‚ Identitäre Bewegung‘, hier eine zentrale Rolle in Konzeption und Umsetzung spielte.
Durch auf den ersten Blick neutrale Erklärvideos und -artikel liefert Zentrum sachliche Informationen, die im Stil von Bildungsvideos auf YouTube auftreten. Diese Trojanerstrategie kann als neue Outreach-Strategie betrachtet werden, mit der Menschen zufällig erreicht werden, die nach Informationen suchen. Das radikale AfD-nahe Image wird hier abgelegt. So erschließt sich Zentrum neue Publika und Zielgruppen.
5. Ausnahmezustände werden genutzt
Besonders reichweitenstark sind Beiträge zu Ereignissen wie etwa der 3G-Regelung in der Corona-Pandemie, in der sich Zentrum an der Seite der Maßnahmengegner und Querdenker positionierte. Auch die Attacke durch Antifa-Akteure auf den Zentrum-Aktivisten Andreas Ziegler wurde genutzt, um einen hochwertigen Film zu produzieren, der jenen Übergriff gekonnt skandalisiert.
Ein weiterer Film unter dem Titel „Der Vertrauensmann“ (2019) weist eine sechsstellige Aufrufzahl auf der Plattform YouTube vor. Clips und Filme werden auch über den Telegramkanal von Zentrum distribuiert und können von dort aus leicht weitergeleitet werden, was teilweise zu sehr hohen View-Zahlen führt.
6. Verbindung zur extremen Rechten
Es bestehen enge und organisatorische Verbindungen zwischen zentralen Akteuren der extremen Rechten (Thinktank „Institut für Staatspolitik“, „Identitäre Bewegung“, Verein „Ein Prozent“ e.V., Compact-Magazin, rechter Flügel der AfD) und Zentrum.
Bei der Betriebsratswahl-Kampagne 2018 kann davon ausgegangen werden, dass fast sämtliches Material aus dem Akteurskreis der Identitären Bewegung, Compact und „Ein Prozent“ stammte. Regelmäßige Besuche von Zentrum-Akteuren auf Compact-Konferenzen und Kontakte zu besonders radikalen AfD-Politikern (Bystron, Helferich) können belegt werden. Im Bundestagswahlkampf 2024/2025 fand Wahlkampfunterstützung für AfD-Politiker:innen aus dem rechten Flügel durch Zentrum-Aktive statt.
Im Hinblick auf die AfD im Kontext des Bundestagswahlkampfes 2024/2025 (Kapitel 5 dieser Studie) lässt sich festhalten, dass gewerkschafts-, arbeitsmarkt- und rentenpolitische Themen in der Social Media Kommunikation kaum eine zentrale Rolle spielen. So gut wie alle Probleme in diesen Bereichen werden auf Steuerbelastungen, Migration oder zu hohes Bürgergeld zurückgeführt. Steuerentlastungen werden immer für Beschäftigte und Unternehmen gefordert und somit ein enger Konnex zwischen Beschäftigten- und Kapitalinteressen hergestellt.
Auffällig ist, dass kaum auf tagesaktuelle politische Geschehnisse ein gegangen wird, sondern die einzelnen Parolen ständig wiederholt werden. Omnipräsent sind KI-generierte Bilder in der Social-Media-Kommunikation, die teilweise nur auf den zweiten Blick von echten Fotografien unterscheidbar sind.
Ausblick und Ansätze
Die Bedeutung von (ästhetischer) Kampagnenkommunikation ist im Hinblick auf die Betriebsratswahlen 2026 und sich professionalisierender, extrem rechter Akteure kaum zu überschätzen. Zentrum ist nicht nur in die AfD und in ihr extrem rechtes Vorfeld vernetzt, sondern fällt auch durch professionelle Medienarbeit auf.
Cleveres Marketing, Inszenierungsstrategien objektiver Informationsvergabe über gewerkschaftliche Prozesse und persönliche Geschichten normalisieren Zentrum im Betriebsalltag. Der Gegnerbezug, wichtiges Merkmal erfolgreicher Kampagnenkommunikation, wird durch eine Diffamierung der DGB-Gewerkschaften, vor allem der IG Metall, hergestellt.
An dieser Stelle bedient Zentrum ein Oben-Unten-Narrativ, das aus populistischen Rhetoriken bekannt ist: Die IG Metall mache im Rahmen von „Co-Management“ gemeinsame Sache mit den Arbeitgebern, sei verantwortlich für wirtschaftliche Stagnation und Kündigungen. Demgegenüber positioniert sich Zentrum als ‚wahre‘ Arbeitnehmervertretung.
Inhaltlich dominieren hierbei Antworten, die angesichts realer ökonomischer Entwicklungen im Rahmen der Transformation regressiv sind. Stellenabbau wird etwa allein auf Förderung von Elektromobilität zurückgeführt, die die IG Metall befürworte (Zentrum 29.10.2024). Sowohl die Klimakrise als auch komplexe ökonomische Faktoren werden ausgeblendet.
Die Stärken rechter gewerkschaftlicher Kampagnenkommunikation zu analysieren, kann nicht bedeuten, sie spiegelbildlich zu imitieren. Das betrifft vor allem die inhaltliche Positionierung: Herstellung von Solidarität unter den Beschäftigten bleibt zentrale Aufgabe von Gewerkschaften – über Trennlinien wie Branchen, Herkünfte, Hautfarben, Geschlechter und Konfessionen hinweg. Komplexe Probleme bedürfen meist komplexer Lösungen, um sowohl sozial gerecht und inklusiv, als auch ökologisch zu sein. Die Form betreffen ist allerdings nahbare, bildliche und konfliktorientierte Kommunikation nicht nur reichweitenstärker als solche, die zu kompliziert und ästhetisch unansprechend ist. Gute Kommunikation ist auch ein wesentlicher Baustein für erfolgreiche kollektive Organisierung. Vor diesem Hintergrund können die DGB-Gewerkschaften ihre zentralen Begriffe wie „Gemeinschaft“ und „Solidarität“ nicht rechten Kräften überlassen, nur weil diese jene Schlagworte ebenfalls in den Mund nehmen.
Die Herausforderung für die DGB-Gewerkschaften besteht im Angesicht sich auch auf Betriebsebene formierender rechter Kräfte darin, erstens ihre Öffentlichkeitsarbeit weiter zu professionalisieren und zu priorisieren. Auf die Signifikanz von Social Media-Plattformen im Kontext gewerkschaftlicher Arbeit wurde hingewiesen (Urban 2024a: 28f.). Es wird in Zukunft auch darum gehen, dort noch größere eigene Stärke zu entwickeln und gewerkschaftliche Öffentlichkeiten jenseits der Betriebsöffentlichkeit neu zu vitalisieren.
Im Umgang mit für rechte Erzählungen offenen Beschäftigten hilft die maßgeblich von Hans-Jürgen Urban entwickelte Linie der klaren Kante bei offener Tür (Urban 2024b): Klare Kante gegen rechte Positionen und Akteure, offene Tür für berechtigte Sorgen vor Arbeitsplatzabbau und Unsicherheiten der Globalisierung.
Zweitens ist die Aufgabe, gewerkschaftliche Themen und komplexe Probleme (wie etwa die sozial-ökologische Transformation in der Automobilindustrie) einfach zu erklären und dem Alltagsverstand der Zielgruppen zugänglich zu machen. Das ist essenziell, um in der begrenzten Aufmerksamkeitsökonomie nicht nur der Sozialen Netzwerke bestehen zu können. Den Erfolgskriterien politischer Mobilisierung und Kampagnenkommunikation folgend, können dabei auch Zuspitzungen und Gegnerbezug relevant werden (Weber 2025a, b).
Gleichwohl besteht bei diesem Unterfangen immer die Gefahr des Missverständnisses durch Komplexitätsreduktion. Simplifizierungen sind einerseits notwendig, um erfolgreich zu kommunizieren und zu mobilisieren, andererseits können sie auch falsche Erwartungen produzieren. Das ist ein grundsätzliches Spannungsfeld politischer Mobilisierung.
Ein guter Ankerpunkt zur Bearbeitung dieses Dilemmas ist, reale, persönliche (Erfolgs-)Geschichten selbstbewusst zu erzählen. Das können die DGB-Gewerkschaften aufgrund ihrer Stärke, vor allem in den organisierungsstarken Berufszweigen wie der Automobilindustrie, besonders authentisch und überzeugend tun.
Am Beispiel eines kürzlich erstrittenen, zusätzlichen freien Tages für Mitglieder der IG Metall bei der Mercedes Benz AG (Köster 2025) wird deutlich, mit welchen konkret spürbaren Erfolgsgeschichten reale gewerkschaftliche Interessensvertretung für sich werben kann. Eine solche spürbare Relevanz erfolgreicher gewerkschaftlicher Auseinandersetzungen ist der zentrale Strategiekern, um sowohl rechten Konkurrenzlisten wie Zentrum als auch rechten Einstellungen unter Arbeiterinnen etwas entgegenzusetzen.
Solidarität gewinnen zu lassen, reale Verbesserungen für alle zu er streiten und darüber nahbar, authentisch, sympathisch, inklusiv und verständlich zu sprechen, kann zum Gelingen gewerkschaftlicher Kampagnenkommunikation auch während der Betriebsratswahlen 2026 beitragen.
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herunterladen:
Gewerkschaftliche Kampagnen von rechts – Hans-Böckler-Stiftung (FoFö) oder p_fofoe_WP_393_2026.pdf
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Die Autorin:
Daphne Weber, Dr. phil., wurde Ende 2024 an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Arbeit über strategische Kommunikation in politischen Mobilisierungen promoviert. Sie hat wissenschaftliche Aufsätze zu Kommunikation, Inszenierungstechniken und Medienpraktiken in sozialen Bewegungen veröffentlicht und ist auch publizistisch tätig.
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„Gewerkschaftliche Kampagnen von rechts“ von Daphne Weber ist lizenziert unter Creative Commons Attribution 4.0 (BY).
Quelle und weitere Infos: https://www.boeckler.de/
